
Oft sind es die vermeintlich kleinen Problem, die uns im Alltag stören – fehlende Fahrradstreifen, unsichere Straßenüberquerungen, zugeparkte Einfahrten. Als Wahlkreisabgeordnete setze ich mich auch hier für Verbesserungen ein – auch wenn die Zuständigkeit hier oft bei den Bezirken liegt.
Gerade aus dem Brunnenviertel erreichen mich viele Klagen über die Parkplatzsituation. Oft ist es schwer dort einee Parkplatz zu finden, weil neben den Anwohnerinnen und Anwohner auch Kiezfremde die vorhandenen Parkplätze nutzen. Dies hat zur Folge, dass auch dort geparkt wird, wo es eigentlich nicht erlaubt ist. Dies ist nicht nur ärgerlich, sondern im Fall von Feuerwehreinfahrten auch gefährlich. Abhilfe verspreche ich mir von der Einführung einer Parkraumbewirtschaftung. Anwohnerinnen und Anwohner könnten dann eine sehr preisgünstige Parkraumvignette erwerben, alle an anderen müssten Parkgebühren zahlen. Dass sie dies auch tatsächlich tun, würde das Ordnungsamt regelmäßig prüfen und dafür neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen können. Ob es rechtlich möglich ist, im Brunnenviertel eine Parkraumbewirtschaftung einzuführen, lässt der Bezirk zurzeit auf mein Drängen hin prüfen. Nach mehreren Verzögerungen soll dieses Gutachten im Sommer 2019 endlich vorliegen, sodass wir der Bezirk dann hoffentlich zügig mit Errichtung der Parkraumbewirtschaftungszone beginnen kann.
Aber auch anderen Stellen brauchen wir Verbesserungen beim Verkehr im Brunnenviertel. Zusammen mit (Eltern)-Initiativen setze ich mich z.B. für einen sicheren Fußgängerüberweg in der Ramlerstraße Ecke Swindemünder Straße ein. Nicht nur aber gerade Kinder auf dem Weg zur Heinrich-Seidel-Schule fühlen sich derzeit bei deren Überquerung unsicher. Schon seit langem fordert die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung hier Verbesserungen. Inzwischen hat mir das Bezirksamt zugesichert, diese Anliegen im Rahmen der Umbaumaßnahmen, die ab 2020 im Bereiche von der Rügener Straße bis zur Swinemünder Brücke vorgesehen sind, zu berücksichtigen. Im Zuge dieser Umbaumaßnahmen soll auch die Radverkehrsführung anders gestallte werden.
Auch im Sprengelkiez unterstütze ich die Forderungen nach eine Verbesserungen bei der der Verkehrungsführung. Bedingt durch den Bau der Strecke für die S21 wird es hier ohnehin zu zu Veränderungen kommen. Vorgesehen ist u.a. eine temporäre Teilsperrung der Tegeler Straße sowie eine Umwandlung der Tegel Straße in eine Sackgasse. Weitere Vorschläge, wie eine sicherere Gestaltung der Überquerung der Triftstraße/ Tegeler Straße, fließen in ein Verkehrskonzept ein, welches die AG Verkehr des Runden Tisches Sprengelkiezes derzeit erstellt. Es wird eine gute Grundlage für Gespräche mit dem zuständigen Bezirksamt darstellen wird.
Ärgerlich sind zudem nicht-funktionierende oder ganz fehlende Aufzüge, wie am U-Bahnhof Nauener Platz. Ich hake hier immer wieder nach, damit es bei dessen Bau nicht noch zu weiteren Verzögerungen kommt. Dran bleibe ich auch den fehlenden Fahrradstreifen in der nördlichen Brunnenstraße und in der Liesenstraße und in Teilen der Müllerstraße.
Schriftliche Anfragen
Parken im Brunnenviertel (vom 07.09.2017)
Dreharbeiten an der Swinemünder Brücke (vom 08.02.2018)
Aktueller Stand · August 2026
Wie es weiterging
Bei der Radinfrastruktur auf der Müllerstraße hat sich seit dem alten Beitrag sichtbar etwas verändert. 2023 wurden die geschützten Radfahrstreifen zwischen Seestraße und Fennstraße weiter geschlossen und mit Pollern gesichert; zusammen mit den bereits 2022 umgesetzten Abschnitten entstand eine deutlich durchgängigere Verbindung. Der historische Beitrag kann deshalb heute mit einem konkreten Umsetzungsschritt verknüpft werden.
