Beste Schulen für den Wedding!

Als Weddinger Abgeordnete, liegt mir die Zukunft unserer Weddinger Schulen besonders am Herzen. Viel von dem, was ich als bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion anstoße, geschieht mit dem Ziel, unsere Weddinger Schulen zu unseren besten zu machen.

Bessere Ausstattung für ein besseres Angebot

Durch meine frühere Arbeit an einer Oberschule am Brunnenplatz kenne ich die deren besonderen Herausforderungen aus eigener Erfahrung. Der überwiegende Anteil der Kinder ist nicht-deutscher Herkunft und kommt aus sozial schwachen Familien. An diesen Schulen brauchen Kinder und Eltern daher mehr Unterstützung. Alle Weddinger Schulen profitieren daher vom sogenannten Bonus-Programm. Beim Bonusprogramm erhalten Schulen, an denen über 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler von Zuzahlungen für Lernmittel befreit sind („Lmb-Quote“), bis zu 100.000€ zusätzlich für besondere pädagogische Angebote. Zudem haben wir bereits vor einigen Jahren den Personalschlüssel für diese sogenannten Schulen in schwieriger Lage um bis zu 60 Prozent erhöht. Dadurch können sich Lehrkräfte bei Bedarf zu zweit einer Klasse widmen. Trotzdem bleibt die Arbeit an diesen Schulen fordernder als anderswo. Daher erhalten auf mein Drängen hin Lehrkräften an Schulen, mit einer Lmb-Quote von mehr als 80 Porzent seit dem Schuljahr 2018/19 rückwirkend zum Schuljahresbeginn eine Zulage von monatlich 300 Euro. Die Erzieherinnen und Erzieher dieser Schulen werden durch eine Höherstufung in die Entgeltgruppe 9 bessergestellt. Etwa die Hälfte der Weddinger Schulen werden von dieser besseren Bezahlung profitieren.

Mit einer besseren Personalausstattung und besonderen pädagogischen Angeboten können Schulen auch für bildungsnahe Familien attraktiver werden und so der Segregation entgegenwirken, wie im Wedding in etwa die Gustav-Falke-Schule und die Anna-Lindh-Schule eindrucksvoll zeigen. Sie besitzen ein klares Profil, bieten zusätzlicher Angebote in etwa bei der Berufsorientierung oder Begabtenförderung und verfolgen ein schülerzentrierter Ansatz. Ich setze mich dafür ein, die Erfahrungen dieser Schulen anderen Weddinger Schulen zu Gute kommen lassen.

Neue Schulräume für zeitgemäßen Unterricht

Der Bedarf an Schulplätzen im Wedding und im Bezirk wird allen Prognosen zufolge in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Wir werden daher neue Schulplätze schaffen müssen, was in einem dicht besiedelten Bezirk wie Mitte eine große Herausforderung darstellt. Trotzdem darf dies aber nicht die (positive) Entwicklung einzelner Schulen gefährden, wie erste Pläne des Bezirks Mitte befürchten ließen. Sie sahen vor, an bereits vorhandenen Schulen neue Klassen unterzubringen, ohne die Infrastruktur entsprechende erweitern zu können. Zusammen mit der SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung setze ich mich deswegen für neue Schulstandorte ein – mit Erfolg: Auf mein Drängen hin wird bis 2022 auf dem ehemaligen Gelände des Gesundheitsamts in der Reinickendorfer Straße an der Ecke zur Seestraße eine neue Grundschule entstehen.

Dabei bietet das Schulbauprogramm gerade für die Weddinger Schulen große Chancen. In den alten Flurschulen des 19. Jahrhunderts ist moderne Pädagogik manchmal sehr schwierig umzusetzen. In den Neubauten und bei Sanierungen können wir dagegen Unterrichtsräume, die besser für zeitgemäßen Unterrichts geeignet sind. Was genau wann an welcher Schule geplant ist, können Sie dieser interaktiven Karte entnehmen.